druckforum: Digitalproof – Bücher zwischen Kreation und Druck

Veröffentlicht auf von Tex

Hallo Leute,
wie versprochen gibt es heute den Artikel zum druckforum!
Ja, ja, die Eröffnung war doch ganz nett gemacht. Zuerst einmal gab es eine Vorstellung vor dem eigentlichen Thema! War ganz nett, immerhin war es der erste Tag! Es wurde erwähnt, dass es über 130 Kalender in die Kalenderschau gschafft haben! Finde ich sehr interessant, da wir mit unserer Klasse jedes Jahr hingehen! Ich persönlich schöpfe immer eine ganze Menge Fantasie und Ideen draus'.

Aber das eigentliche Thema des Abends war
»Digitalproof – Bücher zwischen Kreation und Druck«.
Hier hat eine Firma anhand eines "Theaterstücks" das alltägliche Leben in einer Drcukerei gezeigt. Dadurch wurde die circa 40-minütige Vorstellunf keinesfalls langweilig, was ich echt klasse fand! Neben vielen Gag's wurden natürlich
auch Tipps gegeben.

Trotz Normkonform dennoch nicht gleich! Ich will diese Bücher drucken! Problem: Proof und Druck unterscheiden sich zu sehr!
Jede Druckerei erstellt Proofs, bevor Bücher, Plakate, … in den Druck gehen! Mithilfe dieser Proofs wird die Qualität des Drucks analysiert. Passt der Farbton? Sind keine Farbstiche drin? Doch leider kommt es vor, dass Proofs sich von Drucken unterscheiden. Durch das CIELab-Schema kann man jedoch herausfinden
ob alles stimmt!

CIELab-Schema beschreibt den Farbraum »Lab«. Was genau ist Lab?
Ein kurzer Auszug aus wikipedia:


Der L*a*b*-Farbraum ist ein Messraum, in dem alle wahrnehmbaren Farben enthalten sind. Der Farbraum ist auf Grundlage der Gegenfarbentheorie konstruiert. Eine der wichtigsten Eigenschaften des L*a*b*-Farbmodells ist seine Geräteunabhängigkeit, das heißt, die Farben werden unabhängig von der Art ihrer Erzeugung und Wiedergabetechnik definiert. Die entsprechende deutsche Norm ist DIN 6174: „Farbmetrische Bestimmung von Farbmaßzahlen und Farbabständen im angenähert gleichförmigen CIELAB-Farbenraum“.


Nehmen wir mal an, wir haben einen Blaustich im Bild:
Um einen Farbstich zu neutralisieren, muss man die Komplementärfarbe verwenden um das Ergebnis zu verbessern.

Um ein besseres Ergebnis zu erhalten, das dem Druck eher ähnelt wird empfohlen, auf neutrales Proofpapier zu verwenden. Desweiteren Versuche auf anderen Papieren mit weniger optischen Aufhellern ausprobieren
– Druckkennlinie beachten und gegenfalls korrigieren.

Laut Norm sind bestimmte Papiere für den Proof vorgegeben. Da aber im proof anderes Papier verwendet werden kann, sind die Ergebnisse nicht identisch und Abweichungen entstehen.


Empfehlung für's Proof:

• Neutrales Proofpapier einsetzen (nicht nur ohne optische Aufheller)
• Für sichtbar farbige (graue) Papiere, Profile / Proofsoftware entsprechend anpassen.
• Toleranzen beim Farbannahmeverhalten und nach der ISO verstehen und akzeptieren.
• Den Prozess verstehen lassen, denn 100% Übereinstimmung zwischen Simulation und Druck kann es nicht geben.




Puh! Das war jetzt viel Input! Soviel zum Digitalproof! Auch wenn ich in diesem Gebiet kein Fachmann bin – ich fand's witzig und interessant gemacht!

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B3B1G0DD1TSCH 01/25/2010 18:42


Klasse Artikel, Tex. Gut geschrieben und ueberhaupt - toll. (: Schoen das es Dir gefallen hat. :D


13gamefreak13 AkA Tolga 01/25/2010 15:43


Tex ganz ehrlich du schreibst zu viel xDD da komm ich ja garnicht mit xD aber für dich gebe ich mir die mühe =D