Kamera-Objekte in Cinema 4D nutzen

Das Kamera-Objekt

 

In diesem Tutorial zeige ich euch, wie man mit dem Kamera-Objekt in Cinema 4D richtig umgeht.

Das Kamera-Objekt findet ihr unter dem »Licht-Symbol«, das ihr oben in der Werkzeugleiste finden könnt. Wie ihr nun sehen könnt, erscheint in der Zentralperspektive eine grüne Umrandung. Diese bildet die Sicht der Kamera ab. Alles, was sich außerhalb befindet, wird nicht mit aufgenommen. Schaltet ihr in die anderen Perspektiven um, seht ihr die Sichtpyramide, die dieses Kamera-Objekt wirft. In den Ansichts-Voreinstellungen, lassen sich zur Kamera diverse Einstellunegn vornehmen. Einfach nur SHIFT+V drücken und auf »Ansicht« gehen. Hier lässt sich beispielsweise die Deckkraft des Grautons ändern, wenn dieser für euch nicht erkenntlich genug erscheint. 



 

Um aber mit der Kamera arbeiten zu können, müssen wir diese erstmal aktivieren. Rechts oben unter den »Objekten«, wo sich eure Kamera befindet, könnt ihr ein kleines schwarzes Fadenkreuz rechts daneben sehen.  Klickt ihr dieses an, aktiviert ihr die Kamera. Vorteilhaft bei mehreren Kameras: Klickt auf 

»Kamera«, was sich über der eigentlichen Perspektive befindet und geht da auf »Szene-Kameras«. Hier wählt ihr die Kamera aus, die ihr für‘s Rendering nutzen möchtet. Natürlich ist es vom Vorteil, den 

Kamera-Objekten einen Namen zu geben, um den Überblick zu behalten.


 

 

 

 


Um verschiedene Winkel der Kamera aufzunehmen, eine andere Perspektive darzustellen, geht ihr im »Attribute-Manager« unter »Objekt« auf Brennweite oder andere Einstellungen. Wie gerade erwähnt könnt ihr mit der Sicht der Kamera spielen und die gewünschte Sicht einstellen.

Bei mehreren Objekten bietet es sich an, gewisse Objekte unscharf darzustellen. So lassen sich praktisch andere Dinge hervorheben, ohne ein anderes Objekt wegzulassen.



 



Immer noch im »Attribute-Manager« unter »Tiefe«. Setzen wir beispielsweise den Hintegrund unscharf, so vergrößert sich die Sichtpyramide etwas und definiert mit der dunkelgrünen Seite die Unschärfe. Mit den orangenen Anfasser lässt sich die Größe bestimmen. Stellt ihr beispielsweise eine Kugel im dunkelgrünen Bereich und eine KUgel im Hellgrünen, ist nach der Einbstellung die im dunkleren Bereich nicht so scharf wie die andere.




 



Die Umgebung der Szene

 

Wir beginnen damit, einen Boden zu generieren. Das findet ihr da, wo es auch die Kamera gibt, unter dem »Licht-Symbol«. Der Boden definiert eine eine genaue Größe, um sie zu verdeutlichen. Der Vorteil bei diesem Szene-Objekt aber ist, dass sich beim rendern der Boden bis in den Horizont ausdehnt! Es eignet sich also gut als Grundfläche, welche sich außerdem wie jedes andere Objekt in die X,Y oder 

Z-Richtung verschieben lässt. Eignet sich besonders gut um Wasser oder eine Wolkendecke abzubilden. 


 


Das nächste Objekt wäre das »Himmel-Objekt«. Dieses Objekt hüllt die ganze Szene ein, was sich gut für Panoramen eignet, da man diesem Objekt auch ein Material 

zuweisen kann! Für zusätzliche Helligkeit 

bietet sich das »Umgebung-Objekt« an. Wie der Name es schon erahnen lässt, erhellt 

dieses Objekt die Umgebung. Der Nachteil aber ist, dass dadurch weniger Schatten fällt und es an Plastizität verliert. 

 Deswegen nur mit geringen Prozentwerten arbeiten! Hier lässt sich außerdem Nebel erzeugen; achtet aber auf den Himmel, der eventuell sogar komplett verschwindet!  Ein weiteres Objekt im Bunde wäre das »Hintergrund-Objekt« dieses ist in der Szene nicht sichtbar. Beim rendern allerdings schon, es steht über dem Horizont, welches sich natürlich auch mit einem Material verkleiden lässt. Auch das »Vordergrund-Objekt« lässt sich so nutzen. Nur blöd, wenn dadurch die Sicht auf das Objekt verdeckt wird. 

Vorteilhaft ist das für Schriftzüge, die immer an der gleichen Stelle stehen sollen, z.b. Copyright. 
 
 



Das Stage-Objekt

 

Versuchen wir uns mal in einer kleinen Animation mit Hilfe des Stage-Objektes. Das Stage-Objekt dient dazu, mit mehreren Kamera zu arbeiten. Als erstes generieren wir uns eine Kamera die das Objekt, z.b. einen Würfel oder hier im Beispiel diesen Affen, aufnehmen soll. Nun erstellen wir noch ein zweites Kamera-Objekt für die Aufnahme eines anderen Blickwinkels. Um diese zwei Kameras nun gekonnt in Szene zu setzen brauchen wir noch das »Stage-Objekt«, das ihr auch unter den »Licht-Objekten« findet. 

 

 


 

Im Attribute-Manager bietet uns das Stage-Objekt verschiedene Slots für Einstellungen, die wir bereits vorhin besprochen haben. Aber da wir jetzt die Kamera-Funktion nutzen wollen, brauchen wir auch nur die Kamera-Einstellung. Zieht dazu die erste Kamera per Drag & Drop in die Leiste und kativiert dann im Objekte-Manager die Kamera (Fadenkreuz ankilcken -> wird weiß). In der Animationsleiste, die Abspielleiste, ziehen wir nun den grünen Klotz auf 20. Das heißt, dass zwanzig Bilder bis dahin vergehen. Um diese Einstellung zu sichern, müssen wir im

Stage-Objekt im Attribute-Manager unter den

Objekt-Eigenschaften der Kamera ein kleines rotes Pünktchen verpassen. Dadurch sichern wir die Einstellung. Einfach vor der Kamera den Kreis mit gedrückter SHIFT-Taste drücken.  So, da die Einstellung auf 20 nun einegstellt worden ist, verschieben wir den grünen Regler nochmals um ein Bild, also auf 21. Jetzt positionieren wir die zweite Kamera, auch hier per Drag & Drop, aktivieren die Kamera-Ebene und markiert die Position wieder mit dem roten Punkt. So, die Abimation ist fertig und bildet einen harten Schnitt in der Kamera-Option. Um die Animationen zu sehen, klickt ihr auf das grüne Play-Symbol. 

Das könnt ihr natürlich mit unendlich vielen Kameras machen, ganz easy!

 

 




©  Tutorial - Thomas Noschka